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Vierzig Jahre Ost- Freitag, 3. Februar 2006, 18.00 - ca. 20.30 Uhr Am 1. Oktober 1965 ist die später als „Ostdenkschrift“ bezeichnete Denkschrift der EKD mit dem Titel „Die Lage der Vertriebenen und das Verhältnis des deutschen Volkes zu seinen östlichen Nachbarn“ erschienen. Diese Denkschrift zählt zu den wichtigsten Initiativen, welche die Jahre später einsetzende neue Ost- und Deutschlandpolitik vorbereitet hat. Eine Politik, die 1970 zum Gewaltverzichtsabkommen zwischen Polen und der Bundesrepublik führte und eine erste Annäherung der beiden Staaten vorbereitete.
Die gesamte Denkschrift ist ein Plädoyer für eine politische Vernunft, die auch für ehemals verfeindete Völker Versöhnung ermöglicht. „Der Verzicht auf die einseitige Vertretung des eigenen Rechtsstandpunkts ist nicht mit einer einseitigen Nachgiebigkeit identisch. Politisch wirksame Versöhnung ist ohne Partnerschaft undenkbar, in der auch der andere seinen Standpunkt überprüfen und einen eigenen Beitrag zum Neubeginn leisten muss.“, heißt es in der Denkschrift. Bei ihrem Erscheinen löste diese Denkschrift heftigen Widerspruch aus. Aber auch heute gibt sie Anlass zu Diskussionen. Referenten: Prof. Dr. Rudolf von Thadden: Die Ostdenkschrift der EKD - damals und heute Altbischof Prof. Dr. Eduard Lohse: Die Denkschrift und ihre Wirkung - Erinnerungen und Beobachtungen Moderation: Pastor Heinz-Dieter Knigge
Den Text der Ostdenkschrift finden Sie im Internet unter www.ekd.de/EKD-Texte/45952.html Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der
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