Donnerstag, 1. März 2012, 18.00 Uhr
Gemeindesaal St. Johannis Kirchengemeinde Göttingen, Johanniskirchhof 2
Hat die Zwei-Staaten-Lösung noch in Nahost
eine Chance?
Vortrag und Diskussion
Der internationale Druck auf Israel wächst, die Verhandlungen mit den Palästinensern endlich voranzubringen, um eine Eskalation im Westjordanland zu verhindern. Eine erneute Initiative der PLO, Palästina als Mitgliedstaat bei den Vereinten Nationen aufzunehmen, könnte amerikanische Strafmaßnahmen nach sich ziehen. Zudem erweckt die intensive israelische Siedlungspolitik den Eindruck, dass die Gründung eines lebensfähigen Staates Palästina immer unwahrscheinlicher wird.
Die offiziellen Verhandlungen zwischen Israel und der PLO finden seit 2009 nicht mehr statt. Vor allem der Streit um die Grenzen des künftigen Staates Palästina scheint zur Zeit unlösbar. Israel wiederum will eine palästinensische Regierung, an der die islamistische Hamas beteiligt sein wird, ablehnen. Welche konkreten Auswirkungen hat die israelische Besatzungspolitik für das Leben der Palästinenser?
Moderation:
Werner Peter, Stadtakademie Göttingen
Referenten:
Igal Avidan, Berlin
Ekkehart Drost, Göttingen
Ekkehart Drost war von September bis Dezember 2011 als Menschenrechtsbeobachter im Westjordanland tätig. Seinen Erfahrungsbericht wird der israelische Publizist Igal Avidan mit Hintergrundinformationen ergänzen.
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